Neuigkeiten aus Bissingen

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Nach dem erfolgreichen Abschluss des bisherigen Förderprogramms zum Schnitt von Streuobstbäumen plant der Obst- und Gartenbauverein mit der Gemeinde erneut einen Sammelantrag für 2020 – 2025 beim Land Baden-Württemberg abzugeben. Ziel des Förderprogramms ist die Unterstützung des Erhalts und der Entwicklung der Streuobstbestände Baden-Württembergs und damit auch die Förderung des Lebensraums für streuobstwiesentypische Tiere und Pflanzen. Gefördert wird der fachgerechte Schnitt von Streuobstbäumen mit einer Stammhöhe von mindestens 1,40 m, die sich auf Flurstücken im Außenbereich bzw. der freien Landschaft befinden. Streuobstbäume sind dabei ab dem 3. Standjahr förderfähig und Walnussbäume sowie Brennkirschen von der Förderung nicht umfasst. Pro Sammelantrag müssen mindestens 100 Bäume und können höchstens 1.500 Bäume beantragt werden. Daher werden wieder interessierte Bewirtschafter gesucht, die mit dem Verein und der Gemeinde bis 2025 in das neue Pflegekonzept einsteigen wollen. Wichtig zu wissen für Interessenten an einer Sammelantragstellung: Die Bäume müssen innerhalb der fünfjährigen Laufzeit des Förderprogramms zweimal fachgerecht geschnitten werden. Jeder Schnitt wird voraussichtlich mit 15 Euro gefördert. Im Falle einer Überzeichnung des Programms kann sich dieser Betrag eventuell noch reduzieren. Maximal 30 Prozent der gesamten förderfähigen Schnittmaßnahmen können pro Jahr ausgezahlt werden. Für jeden Baum, bei dem der erste Schnitt gefördert wurde, muss auch ein zweiter Schnitt innerhalb der fünf Jahre erfolgen, um die Förderbedingungen zu erfüllen. Bei Privatpersonen kann eine Antragstellung als Gruppe von mindestens drei Personen erfolgen. Eine Person übernimmt die Aufgabe des Sammelantragstellers und stellt den Sammelantrag sowie die jährlichen Auszahlungsanträge für die gesamte Gruppe. Die Auszahlung der Fördergelder erfolgt ausschließlich auf das Konto des Sammelantragstellers. Der Sammelantragsteller ist alleiniger Ansprechpartner des Regierungspräsidiums. Weitere Antragsberechtigte sind z. B.: Gemeinden, Städte, Vereine, Mostereien, Brennereien und Landschaftserhaltungsverbände. Die Gemeinde würde mit dem OGV wieder die Sammenantragsstellungsfunktion auch für private Interessierte übernehmen. Dieser Antrag muss spätestens am 15. Juli 2020 beim Regierungspräsidium gestellt werden.  Beginn des fünfjährigen Förderprogramms ist die Schnittsaison 2020/21, Ende ist die Schnittsaison 2024/25 (Fristende des letzten Antrags: 15. April 2025). Interessenten an einer Sammelantragstellung melden sich bis zum 26. Juni 2020 bei der Gemeinde Bissingen an der Teck unter Angabe - Name, Adresse, Kontaktdaten (Mail + Telefonnummer!), und Verwendung der verbindlichen Muster für die - Flurstücksliste und Anzahl der zu pflegenden Bäume bis 2025 (Anlage 1 zum Sammelantrag ->nachfolgend abrufbar) - Einverständniserklärung Teilnehmer (Anlage 2 zum Sammelantrag -> nachfolgend abrufbar) Hinweise zum weiteren Prozedere und Regularien der Teilnahme:     Sofern der Sammelantrag bewilligt werden sollte, stellt die Gemeinde jährlich einen Auszahlungsantrag. Das Formular mit der dazugehörigen Flurstückliste wird ab dem 4. Quartal eines jeden Jahres und spätestens bis Ende Januar des Folgejahres vom Regierungspräsidium verschickt. Es dürfen nur die tatsächlich durchgeführten Baumschnitte beantragt werden. Für die Schnitte und daraus resultierenden Erklärungen ist jeder Teilnehmer verantwortlich. Fristende für die Auszahlungsanträge ist immer der 15. April des Folgejahres. Für die Schnittsaison 2020/21 wäre dies der 15. April 2021. Die Antragsteller werden im Vorfeld der jeweiligen Schnittsaison von der Gemeinde angeschrieben und es wird ein Abgabetermin der Schnittunterlagen mit Vollzugsmeldung festgelegt. Dieser ist zwingend einzuhalten, da im Anschluss die Prüfung und Zusammenstellung für alle Teilnehmer erfolgen muss und gesammelt zur weiteren Bearbeitung dem Regierungspräsidium übersandt wird. Für die Teilnahme gelten gewisse „Spielregeln“, die bei der Vielzahl von unterschiedlichen Personen mit gemeinsamer Antragstellung einzuhalten sind: Mit Abgabe der Teilnahmeerklärung verpflichten sich alle Interessierten, die durch die Gemeinde verbindlich mitgeteilten Fristen in den kommenden fünf Jahren einzuhalten. Werden diese nicht eingehalten, sind die Fördergelder zurückzubezahlen. Mit Abgabe der Teilnahmeerklärung verpflichten sich alle Interessierten, die beantragten Bäume bis 2025 im jeweiligen Pflegekonzept zu schneiden. Werden diese nicht eingehalten, sind die Fördergelder zurückzubezahlen. Wird nach Abgabe der Teilnahmeerklärung und Bewilligung des Antrags die Pflege der eigenen Bäume aus unvorhergesehen Gründen nicht möglich, verpflichten sich die Teilnehmer ihre Baumanzahlen auf die Gemeinde zu übertragen, die um, sofern möglich, einen Verlust an bewilligten Fördermitteln zu vermeiden. Die Schnitte sind fachgerecht auszuführen. Der Obst- und Gartenbauverein bietet ständig kostenfreie Schnittkurse an, bei denen sich die Teilnehmer informieren sollten. Denn nach Abschluss jeder Schnittsaison werden dazu vom Regierungspräsidium Teilnehmer bestimmt, bei denen die Schnittmaßnahmen und die Erfüllung der Förderungsbedingungen stichprobenartig überprüft werden.   Bei Bedarf stehen der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins, Herr Rudolf Thaler sowie Bürgermeister Musolf für Fragen zur Abwicklung zur Verfügung.

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Nachdem Anfang letzter Woche der See zunächst zum Schwimmen und Baden freigegeben wurde, konnte vergangenen Freitag auch die Liegewiese geöffnet werden. Dies war möglich, da mit dem Gesundheitsamt geklärt werden konnte, dass die Bereitstellung einer öffentlichen WC-Anlage nicht zwingend erforderlich ist, jedoch aber begrüßt wird. Da das „Seestüble“ auch mit den ab 01.07.2020 geltenden Lockerungen noch nicht wieder öffnet, ist es derzeit nicht möglich, die Toilettenanlage zur Nutzung freizugeben. Eine anderweitige Bewirtschaftung ist nicht möglich. Sobald die WC-Anlage geöffnet wird, erfolgt eine neuerliche Mitteilung.   Beim Besuch des Sees gelten die jeweils gültigen Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum gemäß der CoronaVO. Somit gilt sowohl im See als auch auf der Liegewiese der Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen.   Wir wünschen trotz dieser Vorgaben viel Spaß und bitten um gegenseitige Rücksichtnahme und Einhaltung der Vorgaben. Nur so kann das Badevergnügen reibungslos funktionieren und der See inkl. Liegewiese dauerhaft geöffnet bleiben.   Da der Badebetrieb in diesem Jahr nunmehr erst sehr spät starten konnte und lange nicht bekannt war, ob ein Badebetrieb in diesem Sommer überhaupt stattfinden wird, wurde der Nichtschwimmerbereich nicht separat gereinigt. Hierzu müsste nun ein erheblicher Teil des Wassers zunächst wieder abgelassen werden. Angesichts der sommerlichen Witterung ist auch keine natürliche Wiederbefüllung zu erwarten. Zudem wurde in diesem Jahr auch bisher das Mähboot nicht eingesetzt, um die Wasserpflanzen in Teilen des Sees zu schneiden. Wie im Vorjahr wird die Gemeinde in Kooperation mit den Fischwasserpächtern bei Bedarf eine Mahd durchführen und Schwimmbereiche freischneiden. Daher appellieren wir auch wieder an alle Badegäste, die Wasserpflanzen nicht selbst zu entfernen, damit die Sauerstoffproduktion im See nicht geschmälert wird. Die Gefahr des „Umkippens“ des Sees, wie im Jahr 2018 erfolgt, kann durch einen Bestand der Wasserpflanzen verringert werden. Wir bitten um Beachtung.

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