Neuigkeiten aus Bissingen

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Die Gemeinde Bissingen a. d. Teck hat im Jahr 2013 in einem groß angelegten Beteiligungsprozess mit der Bürgerschaft ein Gemeindeentwicklungskonzept mit dem Zielhorizont bis zum Jahr 2025 erarbeitet. Zur Förderung und zum Erhalt der lokalen Gewerbeunternehmen wurden verschiedene Handlungsansätze von der Ermittlung des Flächenbedarfs ansässiger Unternehmen bis hin zur Prüfung der Erweiterung des Gewerbegebietes definiert. Bereits im Jahr 2014 wurde eine erste Bedarfsumfrage bei Bissinger Unternehmen durchgeführt. Aufgrund des damals geäußerten Bedarfs wurde in den Jahren 2015-2017 der Flächennutzungsplan der Verwaltungsgemeinschaft Weilheim geändert und eine neue gewerbliche Baufläche im Gewann Fürhaupten ausgewiesen. Seitdem wurden die Bedarfsäußerungen Bissinger Unternehmer regelmäßig fortgeschrieben. Es besteht aktuell weiterhin ein großer Bedarf an neuen gewerblichen Bauflächen, der innerhalb des bestehenden Gewerbegebietes nicht gedeckt werden kann. Neben der Ausweisung von Bauflächen für Gewerbebetriebe soll auch u. a. eine Ersatzfläche für den laut Betreiber nicht mehr zeitgemäßen Lebensmittelmarktstandort in der Stahlbrunnstraße bereitgestellt werden. Verschiedene Voruntersuchungen zur Gebietsentwicklung wurden bereits durchgeführt. Mit der erfolgten Aufstellung des Bebauungsplanes sollen die Voraussetzungen für eine geordnete städtebauliche Entwicklung von Gewerbebauplätzen im Planbereich geschaffen werden. Die zu entwickelnden Bauflächen sollen im Hinblick auf die Flächenausnutzung und Höhenentwicklung eine gute bauliche Nutzung ermöglichen. Dabei sollen aber auch die Belange der umgebenden Bestandsnutzungen, der Ortseingangssituation und die Einbindung des Baugebietes in die freie Landschaft berücksichtigt werden. Das Verfahren steht derzeit am Anfang. Bereits vor den gesetzlich vorgesehenen Informations- und Beteiligungsmöglichkeiten soll die Bürgerschaft sich einen umfassenden Überblick zum Stand der Überlegungen und Planungen verschaffen können. Aufgrund der Corona-Pandemie sowie der fortschreitenden Digitalisierung wird in diesem Stadium eine Onlineinformation- und Anfragemöglichkeit geschaffen. Zudem ist für direkte Anlieger der Alten Dettinger Straße eine Präsensveranstaltung durchgeführt worden. Im Folgenden sind in drei Themenblöcken in Form von Onlinevideos als auch dazugehörige Powerpointpräsentationen Informationen aufbereitet:

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Die Gemeinde freut sich über überaus positive Förderentscheidungen, die in den letzten Wochen eingingen. Nachdem kurz vor den Sommerferien die Bewilligung des Antrags auf Fördermittel aus dem Ausgleichstock für den Umbau und die Erweiterung des Feuerwehrmagazins mit 245.000 Euro und Fachförderung in Höhe von 45.000 Euro bekannt wurde, erhielt die Gemeinde nun eine weitere sehr erfreuliche Nachricht: Der Bund fördert den Breitbandausbau in Bissingen und Ochsenwang mit vorläufig 1,6 Mio. Euro.   Die Bedeutung einer schnellen und stabilen Internetverbindung hat sich gerade zuletzt durch die Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie gezeigt. Die Ausbaunotwendigkeit ist dabei schon seit vielen Jahren erklärtes Ziel der Gemeinde. Die Bemühungen und Erfahrungen der Vergangenheit haben jedoch gezeigt, dass die Telekommunikationsunternehmen nur geringe eigenwirtschaftliche Ausbauaktivitäten vornehmen. Die bisherigen Ausbauschritte 2010/2011 und 2013 erfolgten daher seinerzeit auch mit Fördermitteln der Gemeinde bzw. von Bund und Land. Aus diesem Grund sollen nun für den Ausbau mit Glasfaseranschlüssen die heute vorhandenen Förderkulissen von Bund & Land genutzt werden.   Daher wurde entsprechend der Förderrichtlinien ein Antrag auf Förderung für den Ausbau im Gewerbegebiet, der Schulstandorte am Bol und der Ziegelhütte sowie der der unterversorgten Gebiete (< 30 Mbit/s anbieterunabhängig nicht verfügbar = sog. weiße Flecken) gestellt. Die „weißen Flecken“ befinden sich v. a. im südlichen Bereich im Ortsteil Bissingen (Seestr./Lauwiesen sowie Gebiet Deutelbrunn) und allen Aussiedlerbereichen in Bissingen und Ochsenwang. Mit den Fördermitteln soll das Ziel verfolgt werden, einen Anbieter zu finden, der im sog. Deckungsmittellückenmodell den Ausbau durchführt. Dabei übernimmt die Gemeinde die Deckungsmittellücke des Anbieters, was den Ausbau für diesen wirtschaftlich macht. Der Deckungsmittelbedarf wird derzeit gemeindeseitig auf rd. 3,2 Mio. € geschätzt.   In einem ersten Schritt erfolgte die Antragstellung auf Fördermittel beim Bund. Dieser übernimmt 50% des Anteils der Gemeinde und hat daher den Antrag in Höhe von 1,6 Mio. Euro bewilligt. Ergänzend hierzu wird nun beim Land ein Zuwendungsantrag gestellt. Das Förderprogramm sieht eine Förderquote von 40% vor, was einem Betrag von rd. 1,28 Mio. für den Bissinger Antrag entspricht. Ziel ist es, durch Kombination von Bundes- und Landesförderung eine Förderquote von 90% zu erzielen. Nach der Förderentscheidung des Landes soll dann die Ausschreibung der Breitbandversorgung erfolgen. Die Gemeinde profitiert bei der Projektabwicklung von der Mitgliedschaft im Zweckverband Breitband des Landkreises, der das Ausbauprojekt mit der Gemeinde voranbringt. Nähere Informationen zum weiteren Projektfortgang erfolgen in den kommenden Monaten.  

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